Residenz für Gnadenbrotpferde

Wenn man sich ein Tier anschafft, übernimmt man auch die lebenslange Verantwortung hierfür. Deswegen fühlen wir uns auch in der Verpflichtung, die älteren Pferde, die auch schon ihre mehr oder weniger schlimmen Wehwechen haben, optimal zu versorgen. Wir haben bisher (leider) jede Menge Erfahrungen mit mehr oder weniger typischen Erkrankungen sammeln müssen. Insbesondere Krankheiten wie z.B. Cushing Syndrom, diverse Hufkrankheiten, chronische Gelenkerkrankungen, Sommerekzem, und Metabolisches Syndrom haben wir bereits dank sehr guter tierärztlicher Unterstützung erfolgreich in den Griff bekommen können. Diese Krankheiten sind für die Tiere oft sehr schlimm, aber mit der richtigen Haltung und Fütterung ist es durchaus möglich, die Lebensqualität der Tiere deutlich zu verbessern. Hierfür sind Erfahrung und Früherkennung der Krankheiten sehr wichtig.

 
Bei der Versorgung von älteren oder bereits erkrankten Tieren ist es extrem wichtig, dass diese individuell gehalten und versorgt werden können. Großzügige Offenstallhaltung, täglicher Weidegang und individuelle Fütterung sind für uns selbstverständlich. Da wir auf dem Hof wohnen und arbeiten, ist es auch kein Problem, in akuten Fällen die Pferde mehrmals täglich mit Medikamenten oder zusätzlichen Fütterungen zu versorgen. Falls nötig ist auch ein „Krankeneinzelzimmer“ kurzfristig realisierbar. Zwei bis viermalige Heufütterung täglich und somit auch tägliche Beobachtung sind bei uns normal. Dank einer kompletten Videoüberwachung ist es möglich, sich jederzeit ein Bild über das Verhalten und eventuelle Veränderungen des Gesundheitszustandes zu machen. Natürlich werden die Tiere neben regelmäßigen Impfungen, Wurmkuren und Schmiedbesuch auch einmal jährlich von einem Fachmann zahntechnisch untersucht bzw. korrigiert. Das Wohl des Tieres steht bei uns an erster Stelle.